Psychose: Was Angehörige und Betroffene wissen sollten
Shownotes
- Wie entstehen Psychosen, und welche Rolle spielen Vulnerabilität, Stress und Bewältigungsstrategien?
- Was können Angehörige beitragen, ohne Verantwortung oder Schuld für die Erkrankung zugeschrieben zu bekommen?
- Wie ergänzen sich Antipsychotika, Depotmedikation, Psychotherapie, EKT und rTMS in der Behandlung?
Hören Sie jetzt die zweite Folge mit Dr. Ulf Künstler und erfahren Sie, wie moderne Psychosebehandlung Betroffene und Angehörige gemeinsam in den Blick nimmt.
⚠ Hinweis: In dieser Folge sprechen wir über Psychosen, Wahnvorstellungen, Stimmenhören, Gewalt, forensische Psychiatrie und belastende Behandlungserfahrungen. Die Inhalte können belastend sein. Bitte achten Sie auf Ihr eigenes Wohlbefinden. Wenn Sie Unterstützung benötigen, wenden Sie sich an eine Beratungsstelle, eine Therapeutin oder einen Therapeuten oder an eine Vertrauensperson.
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Wissenskontor & Buchtitel
Conrad, Klaus. Die beginnende Schizophrenie: Versuch einer Gestaltanalyse des Wahns. 4. Aufl. Köln: Psychiatrie Verlag, 2013.
Tebartz van Elst, Ludger. Vom Anfang und Ende der Schizophrenie: Eine neuropsychiatrische Perspektive auf das Schizophrenie-Konzept. Stuttgart: Kohlhammer.
Kapur, Shitij. “Psychosis as a State of Aberrant Salience: A Framework Linking Biology, Phenomenology, and Pharmacology in Schizophrenia.” American Journal of Psychiatry 160, no. 1 (2003): 13–23. https://doi.org/10.1176/appi.ajp.160.1.13.
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Zu Gast
Dr. med. Ulf Künstler ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Chefarzt der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie sowie stellvertretender Ärztlicher Direktor am Asklepios Westklinikum Hamburg. Nach Studium und Facharztweiterbildung an der Universität Leipzig arbeitete er unter anderem als Oberarzt und Leitender Oberarzt an der Universität Bern. Weitere Leitungsstationen führten ihn nach Zschadraß und Bernburg, bevor er nach Hamburg wechselte. Er verfügt über langjährige Erfahrung in der Behandlung psychotischer Erkrankungen sowie in sozial- und gemeindepsychiatrischen Versorgungskonzepten.
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PycheToday – Der Blomenburg Podcast
Dr. Grabhorn, ärztliche Direktorin der Blomenburg Privatkliniken, spricht mit Experten:innen über aktuelle Themen aus dem Bereich der Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik. Jeden Monat erwarten Sie neben spannenden Fachinterviews & Diskussionen mit bekannten Expert:innen, fachliche News, spannende Buchtipps sowie Anregungen aus unserem Wissenschaftskontor.
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Transkript anzeigen
00:00:05: Ich nehme was wahr, aber sag fürs ganz anderes.
00:00:09: Solche Dinge spielen eine Rolle wie ich mit Stress umgehen kann und damit sind wir bei der Bewältigung.
00:00:15: Wenn da so eine hohe Vulnerabilität ist dann richtig viel Stress dazukommt und noch die Bewältigungsstrategien fehlen, dann kann es zum Ausbruch einer Psychose kommen.
00:00:29: Der Podcast mit
00:00:30: den aktuellsten
00:00:31: Informationen rund um Psychosomatik, Psychiatrie und Psychotherapie.
00:00:44: Und wir sind heute zum zweiten Mal zu Gast im Asklepios Westlinikum in der Abteilung für Psychiatrie beim Herrn Dr.
00:00:52: Ulf Künstler und zwar zum zweiten mal, weil wir hatten beim ersten Teil den wir natürlich gerne alle anhören können einige Kommentare und Fragen.
00:01:01: Und ich wünsche, dass wir noch einen zweiten Teil machen.
00:01:03: Deswegen sind wir hier und werden heute zum Thema Psychose- und Schizophrenie nochmal ein bisschen genauer einsteigen und anhand der Fragen die wir auch gekriegt haben beantworten so praxisorientiert mehr so die die Fragen zum Thema medikamentöse Therapie.
00:01:18: wie gehen Angehörige damit um?
00:01:21: Was macht man eigentlich therapeutisch mit psychose Patienten oder schizophreniapatienten?
00:01:25: inhaltlich Also es wird ein bisschen tiefer gehen und deswegen freue ich mich sehr, dass wir hier heute sein dürfen.
00:01:32: Hallo!
00:01:33: Ja herzlich willkommen Frau Krapern auch.
00:01:35: Ich freue mich, dass Sie wieder da sind und das dann unser letzter Podcast doch so eine gute Resonanz gefunden hat.
00:01:41: insgesamt und ja freue mich darauf mehr Fragen zu beantworten.
00:01:45: Ja vielleicht stellen sie sich noch mal ganz kurz vor für alle die, die das letzte Mal nicht dabei waren?
00:01:50: Ja gerne ganz kurz also.
00:01:51: mein Name ist Wolf Künstler Direktor der Stellvertretende des Westklinikums und der Chefarzt der hiesigen Abteilung für Psychiatrie- und Psychotherapie.
00:02:00: Ich komme ursprünglich aus Leipzig, da studiert habe ich auch mal eine Fahrradausbildung gemacht, bin dann in die Schweiz gegangen, hab' dort an der Uni Kliniken Bern einige Jahre als Oberarzt gearbeitet, da auch so viel mit Schizophreniekonzepten gerade was Sodorier angeht, er kennengelernt und bin dann über ne sächsische Klinik in Chathras und Bernburg vor... Ich war den Arzt der Direktor dann vor mittlerweile dreizehn Jahren nach Hamburg gekommen und bin jetzt hier sehr zufrieden in der Abteilung.
00:02:31: Ich fang gleich am besten mal an, was die Fragen betrifft weil die Angehörigen waren eine ganz große Frage so im Sinne von Was für Belastungen müssen Angehöre ge eigentlich?
00:02:43: Ertragen, was sind sie ausgesetzt?
00:02:47: Wenn Sie mit Patienten zusammenleben oder die mitbetreuen, die in diese Erkrankungen haben wie Psychosen und Schizophrenie.
00:02:54: Und vielleicht, wie man das auch, ob die eingebunden werden in das therapeutische Moment.
00:03:00: Ja, das ist eine ganz wichtige Frage.
00:03:02: Ich denke, die angehörigen Bewegung hat da ja auch so eigentlich zwei Phasen gehabt.
00:03:08: Als die Angehörigungsaste mal den Fokus gerückt sind, dann war es eher so negativ.
00:03:13: Da gab es dann entsprechende Untersuchungen und auch so Konzepte aus systemischer Therapie heraus.
00:03:20: Angehörige, Schizophrenie- und Familie gab's da mal ein Buch wo man eher eine gewisse Schuldzuweisung aber schon, dass es Kommunikationsstil in der Familie gibt und Angehöre die vielleicht etwas übergriffig sind, übersorglich sind und die dann so'n Stück mit dafür verantwortlich sind, dass die Kinder eine Schizophrenie bekommen.
00:03:41: Also sie sind eigentlich sehr stigmatisiert worden am Anfang.
00:03:44: Das hat sich dann glücklicherweise in den letzten dreißig Jahren vielleicht wirklich so geändert und ich denke gerade auch so mit einer Bewegung schon aus Hamburg heraus, diesen Trialog also zu sagen eigentlich es gibt die Profis, die gab's immer Es gibt die Patienten, die gabs auch immer Und es gibt ja Angehörigen und eigentlich ist eine richtige Therapie gemeinsam nur möglich wenn wir alle drei Perspektiven aufwachen berücksichtigen und alle drei zusammenbringen, so ein gemeinsames Konzept stricken können.
00:04:13: Das finde ich jetzt aber auch noch mal kleiner Seiten haben.
00:04:17: dann total interessant weil als ich anfing mit meinen, sagen wir mal wo ich noch in der Ausbildung war da hieß es immer ja die schizofrene Mutter also die Mutter die den Schizophrenie Patienten quasi kreiert und das ist also immer sehr sehr gerade was sie gerade gesagt haben und dass ist ja nochmal interessant auch mit dem Konzept.
00:04:33: vielleicht können wir das nochmal ganz kurz zusammenfassen Woher kommt die Schizophrenie oder die Psychose?
00:04:38: Das ist ja jetzt doch ein bisschen anders inzwischen.
00:04:40: Auch das Konzept von wegen multifaktorialer Genese, vielleicht können Sie es kurz mal erklären auch gerade die Angehörigen zuhören und vielleicht noch die Old-School Varianten gelernt haben, das nochmal zu vertiefen.
00:04:51: Ja genau, das ist ja vielleicht ganz kurz das Vulnerabilitätsstressbewältigungskonzept eigentlich.
00:04:57: also wir gehen davon aus Es gibt so eine gewisse Vulneribilität für psychotische Erkrankungen biologische Vulnerabilität genetisch bedingt durch entsprechende Veränderungen in der Neurotransmission, so ein Rezeptor und ein Transportersignal im Kopf.
00:05:15: Also was sehr biologisches ist.
00:05:17: Und dann gibt es sozusagen diesen Stress, der dazu kommt.
00:05:20: Der Stress kann ja nicht nur den Stress, dem wir so vermeintlich auf Arbeit haben sondern einfach dass das emotional belastende anstrengende Situationen gibt.
00:05:29: und da sind wir gerade so im Bereich auch Adolescent Ja, wo dann also entsprechend junge Leute sich selber entdecken und fragen Individuationen.
00:05:39: Und was will ich?
00:05:39: Und wer bin ich?
00:05:40: Wo werde ich hingehen?
00:05:42: Sich mit diesen ganzen Dingen beschäftigen und gleichzeitig auch Beziehung knüpfen und die erste Liebe und sich vom Elternhaus ein bisschen loslösen.
00:05:49: Pierre Krober ist das alles etwas ganz Normales aber es schon auch emotionalen Stress bedeutet damit umzugehen.
00:05:56: Da sind wir dann so beim dritten noch sozusagen beim cropping Modell, also wie kann ich damit umgehen?
00:06:02: Also wie habe ich gelernt?
00:06:03: und da sind wir dann vielleicht zurückführung jetzt zu angehörigen.
00:06:06: Was hab' ich in meinen Jahren bis dahin im sozialen Umfeld sowohl familiär aber natürlich auch Schule was uns prägt und die andere Biergruppe.
00:06:16: Was habe ich da gelernt?
00:06:17: ein Stilen umzugehen Mit schwierigen Situationen, mit Stresssituationen.
00:06:22: Mit Kommunikation insgesamt.
00:06:24: Also stimmt das immer so was?
00:06:27: Das verbale Nonverbale übereinstimmt?
00:06:30: oder bin ich gewohnt dass jemand sagt Ich bin überhaupt nicht böse und gleichzeitig vor Wut kocht und ich dann gar nicht weiß also ihr jetzt Böse oder ich nehme was wahr Und aber sagt fürs ganz anderes?
00:06:40: also solche Dinge die spielen ja da eine Rolle wie ich mit Stress umgehen kann und damit sind wir dann so bei der Bewältigung Und wenn da eben so eine hohe Vulnerabilität ist, dann richtig viel Stress dazukommt und dann noch die Bewältigungsstrategien fehlen.
00:06:56: Dann kann es zum Ausbruch einer Psychose kommen.
00:06:59: Okay also nicht so dass ein Angehöriger alleine Schuld ist sozusagen sondern es gibt eine Menge Dinge, die da Einfluss nehmen können und am Ende ist es aus verschiedenen Faktoren einen Zusammenschluss bei dieser Person warum sie erkrankt?
00:07:12: Weil das ja auch andersrum ist beim Angehögen nochmal Das ist ja auch eine wertvolle Ressource.
00:07:18: Also wenn wir dem Modell denken, dann ist natürlich Bewältigung von Situationen natürlich auch ein Chance der Angehörigen da entsprechend das mit den Patienten gemeinsam zu besprechen vorzuleben und so weiter.
00:07:31: Es ist ja nicht nur dieses negative, immer sie haben es falsch gemacht sondern extremen Ressourcen Und ich denke punktangehörige noch mal was man nie vergessen darf und dass ist das was glaube ich auch Gerade für uns Profis dann wieder so im Bewusstsein sein muss und gerade für die vor allem stazineertätischen Kollegen, die also die harte Psychose des Patienten sehen eine ganz schwierigen Phase.
00:07:55: Und da ist ja irgendwann weg.
00:07:57: aber was passiert denn zu Hause?
00:07:59: Also das ist doch das große Dilemma ist doch dass so viele Angehörige sich darum kümmern viel machen Aber auch viel aushalten müssen viel erleiden müssen Im Rahmen der der Psychose ihrer Kinder oder der Ehepartner Brüder und Schwestern.
00:08:16: Ich glaube, diese Belastung, diese hohe emotionale Belastungen die es auch gibt das sozusagen mit aufzufedern ist auch ein Anteil der Behandlung.
00:08:25: Das ist unser Auftrag als Profiter auch die Angehörigen dort abholen zu
00:08:28: können.
00:08:29: Genau!
00:08:30: Das führt mich nämlich gleich zur Frage wie sie überhaupt eingebunden werden?
00:08:33: Idealerweise jetzt in den Behandlungsprozess.
00:08:37: Genau, ich glaube das letzte Mal schon ganz kurz angeschnitten nur haben gesagt.
00:08:40: Klar auf der einen Seite sind es die individuelle Behandlung des Patienten dass man halt auch mit der Angehörigen mit dem Muttervater-Ehepartner wie auch immer natürlich mitspricht gemeinsam mit den Patienten am besten und dem Angehöregen sozusagen über die Erkrankungen, über die Behandlungsmöglichkeiten ohne da jetzt ein Tiefen die für einen psychotherapeutischen, familientherapeutische Ansatz zu wählen.
00:09:04: Sondern einfach nach Kutsituationen einfach zu informieren.
00:09:09: Das Zweite ist es dann ja ganz spezifische Psycho-Educationsgruppe gibt also wo man den Patienten erklärt eigentlich wie du die Erkrankungen herkommst was ich jetzt ein bisschen angerissen habe auch wie man sich davor schützen kann wie mehr die Kamente wirken.
00:09:25: Und man weiß eigentlich, dass dieser bivokale Ansatz, so nennt man das wenn man das auch gleichzeitig mit Angehörigen macht.
00:09:31: Also nicht nur mit den Patienten sondern auch um die Angehöregen in diese Gruppe parallel dazu, nicht nur in der gleichen Gruppe aber auch so eine Gruppe macht, dass es einen sehr hohen Effekt hat, wenn die An gehörigen aber auch genau wissen wie die Erkrankung steht und wie Medikamente wirken damit die Kommunikation zwischen Patienten angehörig besser ist.
00:09:50: also deshalb kommt dazu die Psycho-Education und wir machen dann auch, das hat mir glaube ich gesagt.
00:09:57: Wir machen dann eine entsprechende Angehörigengruppe jetzt nicht nur für psychose Patienten sondern wo sich alle einmal im Monat treffen können die offen ist, wo mit einem erfahrenen Psychiatriepfleger und einem Arzt oder Ärztin, dann gemeinsam unten einen angehörigen Betroffenen, dann der Zitritt so ein Team aus drei Profis wobei die angehörige Betroffene halt entsprechend auch betroffen sind als Angehöre.
00:10:22: Dort in der Gruppe einfach Hilfestellung geben und so mehr dann die emotionale Entlastung im Vordergrund steht, was schwierig ist.
00:10:28: Und das ist die Möglichkeit.
00:10:31: Okay gibt es denn für die Angehörigen auch nochmal... Außerdem, was Sie jetzt genannt haben irgendwelche Beratungs- oder so Selbsthilfegruppen oder sowas.
00:10:40: Ich kenne das natürlich von anderen Erkrankungen.
00:10:42: Was ich bei Suchtpatienten gibt es ja auch Selbsthilfegruppen für Angehörige oder bei Demenzpatienten.
00:10:47: Gibt's das?
00:10:48: Also gibt es das auch so dass man sich jetzt wenn man nicht hier gerade in Hamburg ist und jetzt sich bei Ihnen melden kann.
00:10:54: Gibts das irgendwo, dass man das suchen kann über Selbsthilfenangebote für An gehörige vom Psychiose Patientinnen?
00:11:00: Es gibt immer über die einzelnen Landesverbände die ja dann im Bundesverband der Angehörigen sind ja die einzelnen Landesverbände zusammengefasst für Angehöhre von psychisch Kranken.
00:11:11: Und je nachdem, wie die organisiert sind wahrscheinlich auch viel groß hier sind, wie sie ticken gibt es da noch mal Unterabteilung oder eben Angehöre, die sich besonders für Psychose oder Psychose-Patientinnen oder Patienten halt praktisch interessieren und da eben auch gemeinsam nochmal Untergruppen gegründet haben.
00:11:29: Es gibt auch also hier in Hamburg und Westen gibt's auch eine Gruppe die über die Kirche organisiert ist, wo sich Angehörige von Psychiose-Patienten auch gemeinsam in Selbsthilfegruppe als Angehöregruppe organisiert haben.
00:11:43: Wo ich ab und zu mal dabei gewesen bin und so ein bisschen eben auch Fragen beantwortet habe.
00:11:49: Und ich denke das es sonst auch viel über entsprechende online... die Homepage, auf die Online-Seiten man sich genau auch mit den einzelnen Fragen dann an die Angehörigenverband direkt wenden kann und sagen kann hier.
00:12:05: Okay ich hätte noch eine Frage also weil ich das oft mitbekommen habe und mir das oft so leid getan hat dass es ja nicht nur erwachsene Personen betrifft ihr als Angehöhrige ihre Verwandten sozusagen erleben sondern dass es auch oft Kinder sind deren Eltern betroffen sind auch manchmal so, dass man eine alleinerziehende Person ist und die Kinder sind irgendwo ja dann fast schon die Betreuer dieser im Erkrankungsmoment.
00:12:29: Also wenn die Phase sozusagen da wie Roland ist, dann irgendwie mitverantwortlich gibt es ein besonderes Konzept wo man sagt, da wären vielleicht jugendliche Kinder oder also Jugendliche dann irgendwie ein bisschen mit abgeholt weil die ja vielleicht noch mal andere Fragen und Bedürfnisse haben als die erwachsenen Welt?
00:12:43: Ja es gibt mittlerweile auch relativ viel gute Literatur Also Bücher, die sozusagen versuchen das sich heute ist aber auch vielleicht eine Bilanzstörung und depressiven Störungen.
00:12:56: Das psychische Leben der Eltern kindgerecht aufzuarbeiten um das den Kindern praktisch zu erklären was damit Mama oder Papa los ist.
00:13:07: Es gibt da auch entsprechende Vereine.
00:13:09: also Aufklaren zum Beispiel in Hamburg, auch die Fürstenberg von diesen wo ich auch mit dem Beirat sein darf.
00:13:16: Gemeinsam und versucht ent den psychischen Belastung der Jugendlichen auch außerhalb jetzt nicht nur als Betroffene von Kranken, sondern auch die selber leben.
00:13:24: Aber auch da gibt es so eine Nische, wo man sagen kann okay hier kann man sich hinwenden wenn man eben einfach belastet ist durch die Erkrankungen der Eltern.
00:13:33: Das können wir ja mal in die Show Notes auf jeden Fall packen damit die das jetzt aufmerken sozusagen sich das nicht alles rückwärts anhören müssen, sondern dass sie schon gleich alles finden.
00:13:42: am Ende Ja, dann wäre eine große Frage um jetzt so ein bisschen das Thema zu wechseln wie man den mit den Medikamenten umgeht.
00:13:50: Also es geht so um vor allem die Frage nach dem Depots also Medikation glaube ich haben wir auch letztes mal schon ein bisschen angesprochen gehabt an die psychotische Medikations.
00:13:58: aber da gibt's ja immer noch die Depots und die Frage ist immer pro und kontra zum Beispiel für Depot wann macht man was?
00:14:06: Das war eine wichtige Frage die hier gestellt wurde.
00:14:08: von unseren Zuhörern
00:14:09: gerade letzte Woche ist sie aktualisierter ist Reileitlinie zur Behandlung der Schizophrenie von der DGPPN erschienen, die an manchen Stellen auch neue Aussagen trifft.
00:14:21: Kommen wir vielleicht im Laufe... Da kommen wir noch mal.
00:14:24: Vielleicht nur ganz kurz wenn DGPPN ist sozusagen der Fachverband von den Psychiaterneurologen und so?
00:14:29: Nur das alle wissen was das für eine Abkürzung ist und die S-III also Leitlinie heißt immer wie muss ich behandeln?
00:14:34: Was ist empfohlen von den Fachämien?
00:14:36: Genau
00:14:36: genau und dass es auf dem höchsten Evidenzenniveau bei S- III oder weiß man was ein Studium dazu gegeben hat, genau.
00:14:43: Und dies letzte Woche, vor letzter Woche schon erschienen und da können wir die Depo-Frage eigentlich relativ kurz erst mal schon den ersten Statement setzen und sagen okay, der Po Neuroleptica sind genauso wirksam wie Orale.
00:14:59: Gut!
00:15:00: Das ist schon mal wichtig.
00:15:01: Jetzt würde ich fragen natürlich, warum soll ich jetzt ein Depot kriegen?
00:15:04: und da ist ja auch die Ängste, die viele Patienten dann haben.
00:15:07: Warum Spritze?
00:15:08: Wie lang wirkt das?
00:15:09: Ist das schlecht?
00:15:09: Nebenwirkungen oder gibt es jetzt eine Menge Fragen?
00:15:12: Gut, bevor ich dann vielleicht halt mit Ihnen noch beantworten, bevor Ich dann zur Zerienz komme... Ja!
00:15:17: Vielleicht auch kurz was ist überhaupt ein Depot?
00:15:19: für alle, die jetzt gar nicht wissen, wovor wir reden.
00:15:21: Also ein Depot.
00:15:22: Neuraliptikum ist praktisch wohl das neue Eptikum oder die Psychotikum wie wir eigentlich schöner sagen Das ist ein neuer oder besserer Begriff sicherlich, wo das Antipsychotikrum entsprechend so verändert wird, indem es zum Beispiel eine chemische Reaktion macht und eister gebildet wird.
00:15:39: Dass dieses Medikament nicht sofort freigesetzt wird sondern über einen gewissen Zeitraum.
00:15:45: Und der Zeitraum kann von einer Woche über vierzehn Tage für drei Wochen über zwei Monate über drei Monate gehen insgesamt.
00:15:57: Und
00:15:57: man kriegt eine Spritze sozusagen, intermuskuläre Spritzen?
00:16:00: Genau und die Formulierung muss so sein dass sie immer gelöst ist.
00:16:04: also das man dieses erste zum Beispiel es gibt andere Möglichkeiten das muss immer gelösst sein.
00:16:09: dann ist es natürlich auch mehr vom Wirkschauffaer als eine Tablette auch klar und demsofolge passt das sozusagen am besten in eine Sprütze und es wird dann über den Muskel halt auch langsam resorbiert in die Blutbahn.
00:16:23: Das ist auch noch der Vorteil im Gegensatz jetzt zur Tablette, die aber im Magen-Darm passiert wird.
00:16:28: Also genau das heißt es gibt ein Medikament was ich nicht mehr täglich nehmen muss sondern in Deutschland im Idealfall aller drei Monate.
00:16:38: Amerika gibts sogar mittlerweile sechs Monate.
00:16:41: das heißt alle drei Monate einmal an die Bischofdekum nehmen klingt ja erstmal toll.
00:16:46: Muss ich nicht jeden Tag an Tablette denken und hab einmal die Spritze Fertig ist.
00:16:52: Genau, und vor allem wenn man vielleicht auch in der Phase ist wo man das auch erstmal noch alles vergisst weil man so abgelenkt ist sozusagen durch seine Psychose.
00:16:58: Genau auf der anderen Seite heißt es natürlich was einmal drin ist drinnen.
00:17:02: Genau Nebenwirkung Stichpunkt.
00:17:04: Wenn ich einmal das drin habe und dann muss ich drei Monate warten und mir geht's nicht gut möglicherweise weil ich Nebenwürgungen habe da die können eine Woche weggehen.
00:17:14: Das kann mit dem Abbau des Medikamentes zusammenhängen Aber das ist ja für den Patienten jetzt doch schwierig auszuhalten, sich dann vorzustellen.
00:17:23: Ich bin jetzt drei Monate auf diesem Medikament und muss das drei Monate vielleicht
00:17:28: aushalten.".
00:17:28: Aber so weit, also vielleicht bin ich nicht mehr ganz aktuell.
00:17:31: Weil jetzt auch nicht mehr so viele psychose Patienten mit Depot-Spritzen versorgen.
00:17:34: aber meinen Wissenstand war immer man gibt erstmal das Medikament Oralcook wie verträgt er es?
00:17:38: und wenn der dann sagt dass ist super dann darf ich das auch als Depot geben.
00:17:41: Es ist doch hoffentlich
00:17:43: noch so.
00:17:44: Genau!
00:17:44: Das wird vorher mal ausprobiert ob das alles gut geht und trotzdem bleibt so eine gewisse Ja, meine Hand sind auch gesunde Skepsis eigentlich.
00:17:54: Wo man schon eine gute Beziehung braucht einfach zwischen den Patienten zu erzählen und sagen gut sie haben es schon gut vorbetragen da gibt's jetzt kein Problem.
00:18:01: wir passen die Dosis auch an.
00:18:02: das kann man ja auch ganz plausibel transparent machen.
00:18:05: wie viel ein Medikament?
00:18:06: dann?
00:18:07: einen Milligramm Oral sozusagen was man nimmt dass Tablette dann umgerechnet wird auf die Spritze.
00:18:13: insofern alles gut.
00:18:16: Das zweite problem aber ich glaube ist dass so langsam nachlässt ist, dass die Depots natürlich früher immer für die Patienten waren, die besonders schwer krank waren.
00:18:26: Das war noch vor der Entwicklung der Antipsychothek der zweiten und der dritten Generation also so in den siebziger-achtiger Jahren das ist die Medikamente, die auch viele Nebenwirkungen hatten, dass sie praktisch dann als Depot gegeben wurden meistens an einer Untersierung wo auch Nebenwürkungen sichtbar waren.
00:18:45: und dem zufolge waren es immer so die Patienten die Depo bekamen Die haben sonst keine Medikamente genommen und da war ja noch so ein bisschen mehr das Patriarchalische vom Arzt, der dann gesagt hat jetzt musst du aber die Spritze nehmen.
00:18:57: Und dann haben es vielleicht die Angehörigen auch damals so gesagt.
00:19:01: Dann sammert es den Leuten teilweise auch an und dann hatten die Depots extrem negativ stigmatisiert.
00:19:10: Das hat sich dann in den neunzig Jahren geändert als mit dem Brustperidon des Erster sozusagen atypisch.
00:19:17: An die Psychiatrie kommen wir zur zweiten Generation, als der Po verfügbar war und dann wurde viel Arbeit wieder geleistet.
00:19:25: Früher war das so aber eigentlich gibt es gewisse Vorteile vom Medikament wenn man den Po nimmt dass man eben nicht daran denkt, dass die Bio-Verfügbarkeit ein bisschen besser ist insgesamt weil es halt kontinuierlich abgegeben wird und da hätte sie so ein bisschen aus dieser Schmuddelecke sag ich mal rausgeholt worden aber so eine gewisse Skepsis ist halt noch geblieben.
00:19:46: Ja, es wird auch eine Grenzverletzung, eine Spritze zu kriegen.
00:19:48: Ist irgendwie vielleicht auch noch mal ein komisches Gefühl, dass man da, wenn man eh schon bisschen ängstlich ist mit der Welt...
00:19:54: Und das ist das nächste?
00:19:55: Also ganz klar!
00:19:56: Eine Spritzel ist die grenzenbeschreibende Wehtun und den Peaks.
00:20:02: Man muss sich vielleicht entkleiden, wobei man heutzutage bei vielen Noberarmler freimachen muss wie empfen.
00:20:07: Aber ja klar, das kommt noch dazu.
00:20:08: Die Diplote nehme ich selber.
00:20:09: Wir wollen ja gleich auch noch darüber sprechen Wie weit man überhaupt Psychotherapie machen kann in einer akuten Psychose.
00:20:16: Also ganz früher, wie ich am Anfang noch gelernt hatte war so nie in der Akutpsychose da muss man nur Medikamente geben, da ist man nicht in der Psychotherapies.
00:20:23: Vielleicht können Sie nochmal kurz erklären, wie das mit Medikamenten versus Psychotherapien zu sehen ist und auch gerade im Akutenmoment?
00:20:31: Also im akuten Moment bleibt es sicherlich noch so aber müssen sich die Neues-Trilatigen anschauen.
00:20:36: also es bleibt schon dabei dass wir eine Akutphase für eine Medikation brauchen, an die Psychotik rum und erstmal so die psychotische Erlebnisproduktion erst mal sozusagen einzustellen.
00:20:50: Man muss sich das so vorstellen wenn man vielleicht von der Wirksamkeit nochmal kurz ausholt und sagt okay es gibt so kann man den Schonwurz auch machen.
00:21:00: Es gibt eine Seljenzhypothese für die andiepsychotische Wirksamke, die das ganz gut eigentlich einfasst Geht auf zwei kanatische Forscher zurück, ursprünglich auch auf den deutschen.
00:21:11: Manfred Spitzer, der auch viel bekannt ist aber es ist jetzt eher so mit zwei kommunatischen also kapuren Remington verbunden.
00:21:18: und also die Idee ist eigentlich wir haben das letzte Mal glaube ich schon darüber gesprochen dass es so Dopamin gibt und das bei der Sitzephrenie.
00:21:24: jetzt ganz vereinfacht gesagt ein Zustand gibt wo im Gehirn wo zuviel Dopamine ist.
00:21:31: Und wenn wir uns jetzt überlegen sie wollen einen Auto
00:21:35: kaufen
00:21:37: Und sie streiten sich mit ihrem Mann über die Farbe.
00:21:41: Und jetzt würde ich mal klassisch dich der Typ bedienen und sagen, okay, Sie wollen ein rotes Auto kaufen und da fahren wir den schwarzen BMW.
00:21:50: So, um mal darin zu bleiben.
00:21:52: Dann gehen Sie durch die Straßen laufen dort lang und Ihnen fallen wahrscheinlich die roten oder die schwarze Autos auf weil sie einfach immer wieder versuchen, vielleicht Argumente zu finden warum das rote doch schöner ist oder warum das schwarze hässlich ist wie auch immer.
00:22:09: Das dauert vielleicht zwei Wochen.
00:22:10: dann haben Sie mit ihrem Mann sich geeinigt und dann hat man sich auf Schwarz festgelegt oder sie haben ihren Willen durchgesetzt was wahrscheinlich entscheidender ist.
00:22:18: genau ich denke wahrscheinlich wird sich die Frau dann durch und es gibt das Rote Auto und damit ist für sie erstmal alles gut.
00:22:26: für den Mann danach, weil ist eine Woche Trauer auch alles gut.
00:22:29: Und dann werden sie wieder durch Hamburg, Frankfurt, Waren laufen und die werden die Autos mit ihm völlig egal sein.
00:22:35: Ja.
00:22:36: Das heißt sozusagen Sie haben so einen gewissen Kontext abhängig, aber auch erhöhte Aufmerksamkeit, weil es sowas Motivationales gibt, weil das einfach die Aufmerksomkeit wichtig war, da weiter hinter irgendwo steckte.
00:22:48: ja so die Motivation entweder was zu kaufen, was schön zu finden hässlich wie auch immer.
00:22:53: So und diese Motivation praktisch, das motivationale Element.
00:22:58: Das läuft über Dopamin.
00:23:00: Da machen sie dann nur so einen Dopamin-Ausschuss.
00:23:03: um es mal ganz einfach zu sagen, dass wird mit Dopamin sozusagen kodiert.
00:23:08: der Moment.
00:23:09: und jetzt müssen Sie vorstellen okay wir haben die Schizophrenie und wir haben dort immer ein hyperdopaminergen Zustand also immer zu viel Dopamin.
00:23:19: Und dann fällt ihnen auf einmal die Feuern natürlich nicht so.
00:23:22: So ein Rohnfeuer und so ein bisschen unterschiedlich.
00:23:24: Und auf einmal fällt ihnen das rote Auto
00:23:26: auf,
00:23:27: obwohl sie überhaupt nicht planen, ein Auto zu kaufen weil sie das Geld haben, weil sie drei Porsche ins Hause stehen, haben wir auch immer.
00:23:34: Auf einmal fällt Ihnen ein Auto auf.
00:23:36: Okay?
00:23:39: Es ist sozusagen ein Stück schönes deutsches Wort zur Bedeutungsschwange.
00:23:44: Also es ist nicht dass man weiß okay, sondern irgendwie liegt irgendwas in der Luft.
00:23:48: Das fühlt sich so an!
00:23:49: Das fühlte sich so komisch an.
00:23:51: So laufen sie durch die Welt, durch ihr Umwelt und immer sind es so kleine Dinge, die ihnen auf einmal ins Auge fallen.
00:23:58: Dinge, wo sie eine Bedeutsamkeit bekommen, wo Sie das gar nicht richtig machen können.
00:24:03: Und da kann man sich vorstellen, wenn man das dann sozusagen irgendwie immer wieder irgendwo erlebt.
00:24:08: Das dann so wie wir ticken als Mensch, dass wir versuchen sind irgendein Kontext zu bringen und uns eine Erklärung zu geben warum uns immer diese Autos... Warum fällt mir dieser Mann auf mit dem Handy an der Hauswand lehnt?
00:24:22: Und warum fällt mir in der U-Bahn die Frau auf, die sich an die Nase greift?
00:24:27: Das muss doch irgendwas bedeuten.
00:24:29: Irgendwann kommt das dann dazu, dass sozusagen der Patient, da sind wir schon im psychotischen Leben, irgendwann eine Erklärung findet und dann reimt sich alles zusammen.
00:24:39: Dann ist es klar, dass man verfolgt wird und das Zeichen gesendet werden usw.
00:24:45: Und dann kommt das Medikament!
00:24:47: Und da kann man mit dem Medikament dann sozusagen das Dopamin fährt wieder runter oder blockiert die Rezeptoren und damit stellt man diese normale im Kontext abhängige Bedeutsamkeit her.
00:24:59: Das erleben die Patienten auch ganz gut, wenn man mit denen redet dass es erste ist ein Stück Dämpfung was sie erleben und nicht nur diese Müdigkeit sondern so eine Däpfung das alles wieder oder wie das auch falsch übergriffen das alles etwas egaler wird.
00:25:14: Das wird aber, wenn ich da mal einhaken darf ganz oft auch als unangenehm beschrieben.
00:25:18: und dass sie sagen.
00:25:19: Ich fühle mich plötzlich nicht mehr so schwingungsfähig?
00:25:22: Ich bin nicht mehr emotional.
00:25:24: Ich bin irgendwie so abgeschaltet und so steif und starre und er ist jetzt nicht durch die extra also nicht durch den muskulären Nebenwirk.
00:25:30: So eigentlich fühl mich so so ein bisschen wie so ein Zombie.
00:25:33: Korrekt.
00:25:34: Aber genauso ist es weil das Medikament natürlich an die Psychiatrik unterscheidet ja nicht.
00:25:39: Ist das jetzt irgendwie eine motivationale Bedeutsamkeit die für uns wichtig ist, weil wir streben.
00:25:46: Aber in welchen Dingen?
00:25:47: Weil wir da irgendwie motiviert sind oder so.
00:25:49: Sondern die macht ja alles platt und damit weder das als diese vermeintlich roten Autos auffallen.
00:25:57: aber es fällt uns auch nicht besonders gut wenn meine Frau mich anlächelt oder wenn die Kinder kommen.
00:26:02: Ist mir ein bisschen
00:26:05: egal ob der jetzt ein rotes oder schwarzes Auto kauft.
00:26:08: Die Bedeutsamkeit von positiven Dingen, also gerade so wenn man auch das Zombie... Also dass man nicht mehr spürt.
00:26:14: Auf einmal spürten wir nicht mehr, dass die Frau, die einen anlacht oder die Kinder mit einem spielen wollen und spürte nicht mehr irgendwie da, sodass einem das Herz aufgeht um's zu machen sozusagen, sondern es ist eigentlich egal.
00:26:26: Und das ist ein furchtbarer Zustand.
00:26:28: Da sind wir wieder dabei, warum die Patientinnen und Patienten eben teilweise auch die Medikation ablehnen?
00:26:34: Oder auch absetzen!
00:26:36: oder absetzen, weil sie sich nicht mehr spüren.
00:26:39: Das ist meistens eher so eine Dosisfrage weniger der oftmechanismus.
00:26:44: ich denke eher dass die dann über das jetzt sind mit niedrigen Dosen eigentlich das soweit gut in der Balance halten kann.
00:26:53: Dass es so nicht diese Bedeutsamkeit von anderen Dingen gibt und dass man trotzdem noch sich spülen kann auch dass man noch Emotionalität erleben kann.
00:27:02: Eher ne Dosis Frage wahrscheinlich.
00:27:05: Aber genau so ist es, deshalb setzt sie das ab.
00:27:07: Und jetzt sind wir aber bei dem Punkt und sagen okay, wir machen jetzt Medikationen, dämpft ihr?
00:27:11: Okay nicht so stark wie wollen wir nicht, aber es dämmt zumindest.
00:27:16: Gut damit ist ja auch mal alles gut.
00:27:19: Aber was ist denn passiert in der Psychose?
00:27:22: Da wird ja gar nichts gelöst.
00:27:24: Das heißt jetzt kommen wir zur Psychotherapie?
00:27:26: Genau!
00:27:27: Jetzt kommen wir zum Psychotherapie weil irgendwo dieses Psycheutes erleben und das ist ja nicht nur ein komisches rotes Auto und wir müssen ja belegen eine Psychose.
00:27:34: da fühle ich mich von der ganzen Welt verfolgt, verraten.
00:27:38: Ich fühle mich als ein ganz besonderer Mensch, der um welche besonderen Fähigkeiten hat.
00:27:43: oder vielleicht wurde Teufel in einem Sitze die Teufeln, die einen selber dann irgendwie demohnen.
00:27:47: Es ist ja ein Riesen erleben was wir da haben.
00:27:50: Ein ganzes psychotisches Erleben das wo die ganze Welt es ja mitbegriffen und dass kommt weg wieder.
00:27:58: Es wird normal hergestellt.
00:27:59: aber was ich da erlebt habe
00:28:01: Das muss irgendwie
00:28:03: bearbeitet werden Stück weil sonst das wissen wir auch von den Patienten, wenn die Medikation absetzen und dann ist ja die Rückfallverscheinlichkeit eben doch deutlich höher als unter medikation.
00:28:15: Das gleiche kommt ja wieder.
00:28:17: Das sind ja nicht psychiatrische Erfahrungen, die auf einmal nach zehn Jahren völlig anderes immer das Gleiche erleben was wieder das gleiche Ding was sich wieder so zu sagen installiert.
00:28:28: Die gleiche Erlebniswelt und deshalb ist es wichtig die irgendwo auch mal anzugehen und darüber mal zu reden, was da passiert ist.
00:28:36: Und da bin ich bei Psychotheraipi.
00:28:38: Da bin ich jetzt nicht unbedingt bei der psychoanalytischen psychodynamischen Aufklärung warum es so und so ist sondern einfach ein Stück über die Psychose mitzureden zum Beispiel beim Trialog.
00:28:51: Psychose Seminar wo auch die Leute drüber reden können was sie da erlebt haben.
00:28:55: Wo man das versucht ein Stück gemeinsam auch einzuordnen was da vielleicht schon auch so dahinter steckt und dass es ja auch Angst war, dass ihr einfach ein Stück davon das durcharbeiten könnt.
00:29:05: Okay, vielleicht hier gibt's auch noch einen Punkt, dass wir nochmal ein Thema wechseln zur Gefährlichkeit weil jetzt für die allgemeinen Bevölkerung alle nicht Angehörige oder Betroffene und ihre Patienten kennen ist immer dieser Fantasie Da sitzt die ganze Forensik, sitzt voll mit psychose Patienten und wenn sie da draußen sind dann sind die ganz gefährlich.
00:29:26: Und von denen muss ich mich in Acht nehmen.
00:29:28: Vielleicht können Sie da noch mal was zu sagen ob das vielleicht doch eher ein Vorurteil ist?
00:29:35: Ja, dass es ja gerade den letzten Monaten sehr stark auch medial Präsenz gewesen durch die vielen Vorfälle, die es dort gegeben hat aus dem tragischen Vorfällen.
00:29:46: Es ist sicherlich auch wichtig als Astes zu sagen, dass bei aller Risiko-Höhung, die es da sicherlich rein statistisch sozusagen gibt.
00:30:00: Dass es vor allem um die Therapie geht.
00:30:04: Dass ich immer mit Therapien, mit therapeutischen Patienten, auch Klyzophrenie, psychose Patienten, die sozusagen therapiert werden.
00:30:15: Risiko auf die Normalbevölkerung reduzieren lässt.
00:30:20: Man weiß, dass das Risiko wie gesagt statistisch schon etwas höher ist.
00:30:24: Man weiss auch, dass es auch noch mit den Geschwistern ein Stück erhöht ist.
00:30:30: Was er so zeigt, dass Es Faktoren gibt.
00:30:34: Möglicherweise genetisch möglicherweise aber auch dass ja Geschwisters im gleichen sozialen Kontext aufwachsen.
00:30:40: Das kann auch ein Gebungsfaktor sein.
00:30:42: Aber irgendwas gibt was also nochmal eine Rolle?
00:30:45: zu spielen scheint.
00:30:47: Und dass es da erhöht ist, das ist aufs normalen Niveaufeld wie gesagt bei Tabi.
00:30:53: und auch das davon nie vergessen, dass psychose Patienten aber auch viel eher entsprechendes Opfer
00:30:59: werden von Gewaltzarten,
00:31:02: also nicht nur die Gefahr, die sozusagen ausgeht sondern was ja sehr viel nicht medial präsent ist, ist ja das auch schätzefreende oder psychose aufgrund ihres Stürnverhaltens, aufgrund ihrer Abartigkeit teilweise die man so vermeintlich meint von der Bevölkerung wahrzunehmen.
00:31:22: Sie oft auch entsprechend das Opfer gewalttaten werden.
00:31:26: also insofern ein Stück erhöhtes Risiko ja.
00:31:29: aber Therapie ist der Schlüssel zu einem.
00:31:33: und Therapie heißt dann nicht nur weil sie es schon angesprochen haben Forensik sondern Therapie heisst vor allem Vorderforensik.
00:31:42: Therapie heißt vor allem da, die Patienten und meistens in den Männern haben wir mal bis dreißig vielleicht fünfdreißig.
00:31:54: Die wenig Krankheitsbewusstsein haben wenig Krankheitseinsicht haben, die oft in hoch dramatischen Situationen in die Klinik kommen dann wandelt werden untergebracht werden Dann wieder sobald der Zustand sich etwas gebessert hat wieder nach draußen drängen in die Entlastung und die dann nicht in die Ambulanz kommen, weil sie einfach keine Krankheitseinsicht haben oder kein Gefühl.
00:32:20: Und dann natürlich nicht in Die Ambulance kommt, dann wieder psychotisch werden.
00:32:24: Der Psychose meistens so kleinere Delikte erstmal begehen, Hausfriedensbruch, weil Sie halt abends noch laut Musik hören, weil sich gegen die Stimmen ankämpfen und lauter Musik hören bei den Nachbarn beschimpfen, dass ihm aufführen sollten, sie zu bestrahlen oder um Straßenverkehr anfangen da zu regeln.
00:32:41: Wer kennt Sie oft so Patienten?
00:32:44: Auch in Sprechen schon auffallen.
00:32:46: Und dann aber wieder, wie es das zunimmt und wieder eine bedrohliche Situation ist, wo sie wieder in die Klinik kommt.
00:32:53: Genau!
00:32:54: Dann haben wir den Drehtür-Effekt.
00:32:56: Es ist so was da fehlt.
00:32:59: Das Aufsuchende Moment hat man klar besprochen.
00:33:03: Wo wir immer sagen müssen, wenn wir diese Patienten, diese Menschen irgendwie erreichen wollen in ihrer sozialen Umgebung, in ihrem Wohnumfeld.
00:33:13: Dann müssen wir dorthin und da müssen wir versuchen irgendwie mit ihnen in Kontakt zu treten um dann irgendwann vielleicht auch ja sie zur Therapie zu überzeugen zum Angebot zu machen um sie dafür zu bewahren.
00:33:27: ein Großteil der Patienten ist es gar nicht bewusst dass das heutzutage relativ schnell geht dass man sozusagen wenn man unsere psychischen Erkrankungen Straftat begangen hat, dass man sehr schnell heutzutage in die Forensik.
00:33:40: Sie richtet dann schon sehr restriktiv Sinn und es muss ja schnell ein Maskegelverzug kommen.
00:33:45: Deshalb nimmt der Massegelverzug immer mehr zu und das nehmen auch die Psychiosepatienten hinzu weil die psychische Patienten einfach schlecht
00:33:54: versorgt sind.
00:33:57: Okay, dann wir springen ja heute ein bisschen mit den Themen.
00:34:00: Weil wir die Fragen versuchen zu beantworten, die uns gestellt wurden und da war auch eine wichtige Frage finde ich.
00:34:06: zu den modernen, weiß nicht ob das wirklich modern ist aber zu den Verfahren wie EKT also Elektrokrampfterapie oder Elektrokonvulsionstherapie mit einer Magnetspule.
00:34:20: Erklären Sie doch bitte mal, was ist das und warum muss man davon nicht so viel Angst haben?
00:34:25: oder vielleicht muss man viel Angst habe?
00:34:26: Was werden wir jetzt rausfinden?
00:34:28: In Angst sollte man nicht haben aber sind natürlich zwei sehr unterschiedliche Verfahren, was die Belastung für den Patienten angeht.
00:34:36: bei EKT- oder Elektrokonfektionstherapie reden wir ja über Narkose und in der Narkoße dass dann ein entsprechender großer epileptische Einfall provoziert wird der in der Narkose von Patienten auch entsprechend nicht erlebt wird und damit dann aber durch diese ja, durch diese Polarisierung im Gehirn sozusagen.
00:34:57: Dann ist nach einigen Sitzungen als nur deutlich eine Besserung kommt.
00:35:02: Kurz wieviele Sitze holen?
00:35:03: Was mache ich?
00:35:03: Wie oft macht man das?
00:35:04: Und es ist natürlich... Man hat natürlich da diese komischen Filme in Erinnerung so wo man dann ganz schreckliche Sachen sieht dass vielleicht kann man das noch ein bisschen wie das genau abläuft kurz erklären.
00:35:14: Ja, das war Früher sicherlich so, dass es eine Rohne Narkose gemacht worden ist.
00:35:19: Und ich glaube auch bei einer Vloggebox Kroger und Kneist mit dem berühmten Film mit Jenkinson und mit Ken Casey, wo dort auch EKT sozusagen durchgeführt wird.
00:35:29: Wenn das natürlich ohne Narkoße ist dann ist es halt ein epileptischer Anfall.
00:35:34: Das heißt also die Patienten haben damals einen Beißkei bekommen um sich nicht auf die Zunge zu beißen.
00:35:40: Dann wurden sozusagen die Elektroden wie unsere Kopfhörer die wir aufhaben Dann sozusagen an den Kopf gesetzt.
00:35:47: und dann gab es den epileptischen Anfall, der kurz war aber sehr eindrucksvoll.
00:35:53: Und auch mit entsprechenden Muskelbeschwerden natürlich einher ging manchmal auch wahrscheinlich sogar noch einen Bruch in die ETC und dann war das wieder gut.
00:36:04: Das waren natürlich schon marzialisch anzusehen.
00:36:08: Das muss man doch ganz klar sagen.
00:36:10: Das machen
00:36:13: wir aber heute so nicht mehr, dass das ganz wichtig ist zu
00:36:15: sagen.
00:36:16: Genau und vielleicht war das auch ein Mensch in den Psychiatrien so halbisch bestrafungsmethodes.
00:36:20: Es sei mal dahingestellt, so machen wir es heute gar nicht mehr.
00:36:24: Wir wissen von den Studien her, das muss man immer wieder sagen und es wird nur noch eine Stryleitlinie lesen.
00:36:29: Das ist ja eine hohe Evidenz also wirklich sehr viel!
00:36:34: eigentlich wissenschaftliche Evidenz gibt dafür, dass nichts zwangsläufig bei der Schizophrenie aber gerade bei schweren Depressionen ist die EKT da eine sehr überragende Wirksamkeit hat.
00:36:47: Heute wird es durchgeführt, dass einfach die Patienten sprechen und anesthesiiert werden mit einem Anesthesologen vorher dazu von Medikation bekommen, mit denen das besprochen wird und dann werden sie sozusagen sediert und klickt gleichzeitig noch Muskrelaktanzenium also dass die Muskeln entspannt damit der Patient ihn auch nicht verkrampft und dann kein Muskelkater hat.
00:37:06: Und dann schläft er ganz kurz, dann wird der Krampfanfall ausgelöst, wenigstens eine Sekunde, danach ist der Patient wieder wach und bleibt da noch so ein bisschen im Abwachraum bis die Narkose wirklich auch völlig entsprechend abgeflutet hat Geht dann auf Station und kann dann, wird er noch mal kreislauf stabil gemacht.
00:37:26: Und kann dann wieder an stationären Leben teilnehmen bzw.
00:37:28: es gibt ja auch ambulante Erhaltungs-EKT.
00:37:31: also teilweise kommen die Patienten früh dann zur EKT bei den depresiven Patienten und gehen dann nochmal Tag wieder nach Hause.
00:37:40: Also recht harmlos eigentlich weil man stellt sich wie gesagt das ist ja so ganz dramatisch vor, aber das ist heute nicht mehr so.
00:37:44: Nee
00:37:44: überhaupt nicht.
00:37:45: So uns würden vielen Kliniken auch sehr häufig verwandt, weil ihm die Wirksamkeit gerade Mannung der Depression sehr gut ist, aber auch bei der Schizophrenie.
00:37:55: Auch als Treileitlinie würde es entsprechend empfohlen bei den Patienten gerade bei dem Patienten wo im Transipsychotika entsprechend nicht gewirkt haben.
00:38:04: Wenn man einen Hohenteil von Patienten in eine Physikothekum dann im Verlauf der Krankungen so mehrere Fahre gegeben hat, wo die an die Psychotika nicht mehr so wirken
00:38:15: das
00:38:16: hängt auch ein bisschen mit den Dopaminrezeptoren zusammen, ich glaube es ist auch so eine Frage immer über die ganze Zeit.
00:38:23: Die Topamine Rezeptoren niederhalten durch unsere Medikamente und dann setzt der Patient das irgendwann ab, dann sprießen sie wie Pilze aus dem Boden im Endeffekt.
00:38:32: Aber da wird der Körper dagegen?
00:38:34: Genau!
00:38:34: Da wird der Körper dagegen.
00:38:36: Dann brauchen wir mehr Medikament.
00:38:38: Dann steigen natürlich irgendwann Nebenwirkungen und irgendwann gewöhnt sich der Körper dran und dann wirken die Medikamente nicht mehr.
00:38:44: und da ist neben dem Chlozapin Ist die EKT dann natürlich auch ein Sprechendes Therapieverfahren.
00:38:51: Beim RTMS oder bei der Magnetstimulation ist es ja ganz anders, das sind ja dann Makdetstromen und Spule, die auf den Kopf aufgesetzt wird.
00:38:59: Da wird vorher genauso markiert sozusagen an einem Wasser, wie eine Badekappe, die mal aufsetzt und geguckt wird von verschiedenen Punkten wo dann auch entsprechend die Stelle ist, wo stimuliert wird.
00:39:11: und dann wird stimuliert.
00:39:13: Und dann ist es sozusagen nur einen Klicken Was man hört, also da spürt der Patient nix.
00:39:20: Und mal klicken von der Maschine nicht
00:39:23: immer im Kopf?
00:39:24: Genau!
00:39:24: Und wie
00:39:24: fühlt sich das dann an?
00:39:25: Also so aus Patientensicht was sagen die?
00:39:27: Wie ist es so?
00:39:28: Die Patienten sagen dass es völlig okay ist.
00:39:32: Das ist ja auch wird ja bei Schizophrenie jetzt weniger aber gerade bei den depressiven Patienten wird es ja extrem gar in Anspruch genommen.
00:39:39: Mittlerweile gibt's sehr viele Kliniken auch hier am Hamburger Raum, die das einbieten weil für die Patienten halt extrem... wenig belastend ist, dem kenne ich gar nicht.
00:39:49: Man hat nicht die Nebenwirkung, die ja auch an die Depressiva zum Beispiel haben.
00:39:53: Eine sehr gute Wirksamkeit bei der Schizophrenie ist es vor allem für diese Stimmhörn also für die akustische Hallezinationen.
00:40:01: da gibt es eine Evidenz dazu dass diese Patienten eben Stimmenhörnen, die sie beschimpften oder mit ihnen reden, die über sie reden die teilweise sehr Therapierassistenzen das man die sehr gut mit Artemis beantragen kann.
00:40:18: Okay, also jetzt haben wir da auch die Ängste hoffentlich genommen und informiert von der Zeit her.
00:40:23: es gibt... Also ich könnte jetzt noch tausend Fragen stellen!
00:40:26: Ich bin sicher dass wir wieder Hörer haben, die uns vielleicht nochmal ein paar Fragen stellt.
00:40:29: Vielleicht machen wir noch einen dritten Teil.
00:40:32: Aber ich würde jetzt trotzdem mal so zum Ende kommen.
00:40:34: Gibt's ja vielleicht irgendwie so'n Satz?
00:40:35: Und prägnanten den Sie doch für dieses Thema mal allen mit Offenheit geben möchten.
00:40:40: Ja, Ende ist das Stichwort!
00:40:42: Es gibt so ein Buch von einem sehr geschätzten Kollegen von Ludgar Thebertsland-Elst und der hat einen Buch geschrieben über es heißt vom Anfang und Ende der Schizophrenie und das kann ich nur empfehlen weil er den neuropsychologischen Blick auf die Schizophrenien wirft und sagt warum wir möglicherweise aus neuropylogischer Sicht in hundert Jahren gar nicht mehr von Schizophrenie reden werden und versucht, dieses psychotischer Leben auch mit vielen Autoimmunvorgängen und so einen Zusammenhang zu bringen.
00:41:17: Also das ist sehr spannend!
00:41:19: Und ich finde es so... Das ist ein munterschöner Titel eigentlich.
00:41:22: Okay, dann haben wir schon gute Überleitung zum nächsten Punkt nämlich zum Buchtipp.
00:41:26: Vielleicht kriegen wir noch einen Buchtip.
00:41:34: Es gibt ein Buch von Klaus Konrad,
00:41:36: d.h.,
00:41:37: die beginnende Schizophrenien Und da hat er so eine Gestalt-Analyse Schizophrenie gemacht, und zwar anhand der psychotischen Patienten wie die ihre Psychose bekommen haben im Zweiten Weltkrieg.
00:41:50: Anhand von Soldaten.
00:41:52: Und hat das dort extrem miniziös verfolgt?
00:41:57: Hat es beschrieben?
00:41:58: Hat danach auch die weitere, die Katamnese gemacht und hat daraus dann so eine Gestalt, Analyse und Theorie entwickelt wie sich psychotisches Erleben über verschiedene Phasen sozusagen aufbaut.
00:42:11: Und da kommt ein bisschen was, das wir mit der Salient-Sybarthese nämlich hatten – das hat er vor bei den Fünfzigerjahren alles geschrieben – und da kommt schon einiges eigentlich zusammen, was wir hinterherum Eurobelogen
00:42:22: haben.
00:42:24: Dann brauchen wir vielleicht noch einen Tipp für alle, die jetzt ganz wissenschaftlich einsteigen wollen.
00:42:28: Noch mal vielleicht eine Studie oder Review was man aktuell lesen sollte oder wo man reingucken soll.
00:42:40: Genau das können wir nochmal dann auch mit reinmachen.
00:42:42: es gibt auf der einen Seite, die ich auf jeden Fall empfehlen dir erst Highlight-Linie, die neue jetzt eine Woche oder zwei Wochen alt da gibts ne Kurz-Version über.
00:42:53: Das gibt eine Studie, die ich vorhin schon kurz erwähnt hatte.
00:42:57: Von Kapur da nochmal nachzuschauen dieses Konzept von Segelins und dann gibt es noch ne Studie so... Da haben wir euch ganz groß zurückgesprochen über Frühjahrkennung.
00:43:07: Also amerikanischen australische Sprache um die nochmal sagen wie wichtig ist eigentlich das dass die Psychose behandelt wird?
00:43:16: Die beginnende Psychose?
00:43:18: Okay, also wir sammeln alles in den Show Notes für die ganz Interessierten.
00:43:21: Die finden das.
00:43:22: und jetzt kommen natürlich wieder zu unserer persönlichen Frage.
00:43:24: Und ich habe letztes Mal ja gelernt dass sie In einer Band mit spielen und teilweise auch Songs schreiben.
00:43:31: und jetzt bin Ich natürlich gespannt gibt es Neuigkeiten?
00:43:35: Persönliche frage Genau wunderbar Jetzt kommt der Werbe Teil.
00:43:43: nehmen nicht doch der werbeplock.
00:43:45: Ja genau Wir Machen Musik.
00:43:46: Klass heißt diese Gruppe G L A S T kann man bei Spotify oder Music & Sanctum finden.
00:43:53: Und das ist so, wenn man das jetzt hört, dass es alles noch sehr amatörhaft vielleicht und wir haben jetzt gerade letzte Woche abgeschlossen mit zwei professionellen Studiummusikern nochmal neuen Song und einen alten Song nochmal neu aufzunehmen zu reloaden und denke, Aus meiner Sicht absolut für uns wert geworden, so ein schöner Pop-Song und ja das würde ich allen einsatz
00:44:16: legen.
00:44:17: Ja klar die Zuhörer und alle die uns folgen werden jetzt sofort da suchen.
00:44:22: Danke schön!
00:44:23: Vielen vielen Dank für diese erneute superinteressante Folge und vielleicht machen wir auch nochmal drittenteil.
00:44:29: Okay ist danke Ihnen.
00:44:31: Das war Psyche Today der Podcast der Blumenburg Privatkliniken.
00:44:36: An unseren Standorten in Seelend, Hamburg und Frankfurt
00:44:39: stehen wir Ihnen
00:44:40: mit modernsten Therapien und individueller Betreuung zur Seite.
00:44:44: Erfahren Sie mehr unter www.blomenburg.com.
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